Diplomatische Durststrecke


Doch Quincy stieß schon bald auch im Amt des Außenministers - wie schon im Friedensvertrag mit Russland - an die Grenzen seines diplomatischen Geschicks.
Seine langwierigen Verhandlungen mit Frankreich über noch ungeregelte Angelegenheiten zwischen den beiden Ländern verliefen weniger erfolgreich. Der 1822 abgeschlossene Vertrag sah nur eine allmähliche Senkung der Strafzölle vor, ließ aber andere Fragen offen. Auch seine Bemühungen, Großbritannien dazu zu bewegen, den Handel mit den Westindischen Inseln auch für amerikanische Schiffe freizugeben, scheiterten. Monroes Bedenken, die europäischen Mächte könnten zur Unterdrückung der Revolutionen in Südamerika eingreifen, um dort Spaniens Vorherrschaft wieder herzustellen, teilte Adams nicht.

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